Jump and Run – Urban Swarming

Am 13.11. wird es das neuartige „Jump and Run“-Konzept geben. Jump and Run verknüpft die Idee des Schwärmens mit politischen Inhalten. Die Stadt soll in einem Zeitfenster in Form einer Schwarmbewegung durchkreuzt werden um unsichtbare Linien der Repression und Sicherheitsarchitekturen deutlich zu machen. Dieses Konzept setzt einerseits auf die spontanen Wechselwirkungen von Zerstreuung, Masse, Sichtbarkeit und Bewegungsdynamik, soll andererseits aber auch Raum für vorbereitete Aktionen bieten. Bereits mit kleinsten Mitteln wie Konfetti oder Malkreide könnt ihr dabei Wegmarken setzen für die die nach euch kommen euren Spuren folgen oder andere ungewöhnliche Wege durch die scheinbar statisch festgelegte Ordnung der Stadt wagen.

Hamburg unsicher machen soll im Kontext der Innenministerkonferenz damit nicht nur klassische Formen von Demos und Protest befördern, sondern auch Platz für spontane Installationen, Lesungen im U-Bahnschacht oder kleine Paraden schaffen. Der Raum der Stadt, der durch Beschränkungen von Demonstrationen einem zunehmend ungestörterem Konsum vorbehalten wird, soll damit selbst wieder von der „Einkaufszone“ ein Ort von Widerspruch, gesellschaftlicher Begegnung und Protestkultur werden.

Alle sind eingeladen sich am „Jump and Run“-Konzept mit eigenen Ideen zu beteiligen und mit eigenen Choreographien mitzuwirken. „Jump and Run“ ist eine Leinwand protestualer Inszenierung mit einer Stadt im polizeilichen Ausnahmezustand als surrealem Hintergrund. Welche Farben ihr verwendet und wie ihr sie und euch gestaltet, wie ihr eure Bewegung weiterführt oder auf die Bewegung des Schwarmes einwirkt ist eurer Vorstellungskraft und Begeisterung überlassen.


2 Antworten auf „Jump and Run – Urban Swarming“


  1. 1 cooles Konzept 22. Oktober 2010 um 19:24 Uhr

    Mir gefällt euer Konzept. Mit kreativen Aktionsformen, die eine Eigendynamik fördern, starren Demokonzepte durchbrechen!
    Mehr davon!

  1. 1 „Autonome Projekte verteidigen“ – Block auf demo gegen Innenministerkonferenz « Wir bleiben Alle! Pingback am 17. Oktober 2010 um 13:05 Uhr
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